Jedes Lied beginnt als ein Gefühl, für das ich noch keine Worte habe, eine Erinnerung, die Heilung braucht. „I Do It Anyway“ (Ich mache es trotzdem), ist mein Lebensmotto. Wenn Dir meine Art, Musik zu machen, gefällt und Du mich motivieren möchtest, kannst du über diesen Link eine Spende zu mir schicken.
Dieser Song erzählt die schmerzhafte Geschichte einer Affäre aus der Perspektive der „anderen Frau“ – eine Geschichte über Manipulation, Selbsttäuschung und späte Erkenntnis.
I was the secret, the second life
The patch of sun for a man at night
He said he lived in a house of glass
With a fragile heart he had to pass
He told me, „I can lead her where I will“
A silent void for him to fill
And I felt chosen, I felt so strong
To hold the man who couldn’t be alone
I was the scaffolding, holding up the man
Propping up the ruin, with my trembling hands
He leaned on my weakness, I called it a plan
I was the scaffolding, not part of the land
Just a temporary structure, in the shifting sand
He’d talk in circles of his despair
Of mental clouds and the heavy air
And I drank the poison, I felt his pain
While his wife at home was chasing rain
She forgave a ghost, she never knew
The man in my arms, so untrue
He built his cage and called it fate
And used her love as a welcome plate
I was the scaffolding, holding up the man
Propping up the ruin, with my trembling hands
He leaned on my weakness, I called it a plan
I was the scaffolding, not part of the land
Just a temporary structure, in the shifting sand
And when I finally walked away
I saw the game the clear of day
He didn’t crumble, he didn’t break
He just turned back for heaven’s sake
To the one who’d always let him in
To the co-dependent, toxic spin
I was just a tool, a fleeting beam
In the architecture of his dream
Now he’s back home, playing his part
A mended man with a broken heart
And I’m just ghost, a story told
A piece of scaffolding, bought and sold.
Just scaffolding… rusting in the cold.
Yeah, just scaffolding… a story never told.
Die Erzählerin war die Geliebte eines verheirateten Mannes, der sie glauben ließ, sie sei etwas Besonderes. Sie war sein „Geheimnis“, sein „zweites Leben“, ein Lichtstrahl in seiner Dunkelheit. Er präsentierte sich als Opfer – gefangen in einer Ehe mit einer „fragilen“ Frau, lebend in einem „Haus aus Glas“.
Die emotionale Reise:
Anfängliche Täuschung: Sie fühlte sich „auserwählt“ und „stark“, weil sie glaubte, der Mann würde sie brauchen. Sie sah sich als seine Retterin
Die Metapher des Gerüsts: Sie war nie Teil des eigentlichen Gebäudes, sondern nur eine temporäre Stütze – austauschbar, benutzt, nicht wertgeschätzt
Toxische Dynamik: Während sie seinen Schmerz trank und sich in seinem Drama verlor, wartete seine Frau zu Hause, gefangen in ihrer eigenen Co-Abhängigkeit
Die brutale Erkenntnis: Als sie ging, brach er nicht zusammen – er kehrte einfach zu seiner Frau zurück. Sie war nur ein „Werkzeug“, ein „flüchtiger Strahl“ in seinem Spiel
Die tiefere Wahrheit:
Der Song enthüllt ein Muster emotionaler Manipulation: Ein Mann, der beide Frauen in toxischen Rollen gefangen hält – die Ehefrau in der Co-Abhängigkeit, die Geliebte in der Illusion, etwas Besonderes zu sein. Am Ende ist die Erzählerin nur ein rostiges Gerüst in der Kälte – eine unerzählte Geschichte, benutzt und weggeworfen.
Es ist eine bittere Meditation über die Selbsttäuschung in Affären und die schmerzhafte Erkenntnis, nur ein Spielball in jemand anderes‘ dysfunktionalem Leben gewesen zu sein.