Jedes Lied beginnt als ein Gefühl, für das ich noch keine Worte habe, eine Erinnerung, die Heilung braucht. „I Do It Anyway“ (Ich mache es trotzdem), ist mein Lebensmotto. Wenn Dir meine Art, Musik zu machen, gefällt und Du mich motivieren möchtest, kannst du über diesen Link eine Spende zu mir schicken.
Dieser Song erzählt die Geschichte einer Befreiung und Selbstfindung nach einer toxischen Beziehung.
I built a castle on your shifting sand
On promises I couldn’t understand
You called it love, I called it a war
Always left me wanting more, always keeping score
I was a satellite to your chaotic sun
Blinded by the light of what you’d never done
But I found a strength I never knew I had
A fire in my soul, it burns away the sad
No more dancing in your shadows, no more playing your game
I learned to say my own name, a whisper turned to a flame
This isn’t a wound, it’s a well-earned scar
And I’m finally following my own North Star
You spoke in riddles, a master of the haze
I got lost in your confusing, circular maze
But the fog has lifted, the air is clear and cold
A story of my own worth, finally being told
I packed my bags with dignity and grace
And left your haunted, hollow, empty space
‚Cause I found a strength I never knew I had
A fire in my soul, it burns away the sad
No more dancing in your shadows, no more playing your game
I learned to say my own name, a whisper turned to a flame
This isn’t a wound, it’s a well-earned scar
And I’m finally following my own North Star
It wasn’t easy walking through that door
With my heart in pieces on the floor
But piece by piece, I picked them up
And drank the truth from my own cup
The silence now is not a scream
It’s the peacefulness of a healed-over dream
My own North Star… it’s burning bright
Guiding me into my own light
My own North Star… I know the way
I found my strength, and I’m here to stay.
Die Geschichte beginnt mit einem Zustand der Abhängigkeit und Desorientierung. Das lyrische; Ich baute mein Leben auf den instabilen Versprechungen eines anderen Menschen („shifting sand“), der diese dynamische, verletzende Beziehung als Liebe bezeichnete. Es fühlte sich an wie ein Satellit, der um eine chaotische, dominante Sonne kreist, geblendet und ausgelaugt.
Der entscheidende Wendepunkt ist die innere Revolution: Die Person findet eine ungeahnte eigene Stärke und ein inneres Feuer. Sie tritt aus dem Schatten des anderen heraus, hört auf, in dessen Spiel mitzuspielen, und findet zu ihrer eigenen Identität und Stimme („I learned to say my own name“).
Was einst als schmerzhafte Wunde empfunden wurde, wird nun als „wohlverdiente Narbe“ umgedeutet – ein Zeichen der überstandenen Kämpfe und des Wachstums. Die Person verlässt die verworrene, neblige und hohle Welt des anderen mit Würde und findet Klarheit.
Der Schluss zeigt den Zustand der Heilung und des neuen, selbstbestimmten Wegs. Die Stille ist nun friedvoll, die zersprungene Seele wurde Stück für Stück wieder zusammengesetzt. Angeleitet von ihrem eigenen „Nordstern“ – ihrer inneren Wahrheit und Bestimmung – geht sie nun ihren eigenen Weg ins Licht. Es ist eine Geschichte vom Verlassen der Opferrolle und der Rückkehr zu sich selbst.